Anlässlich der Woche der Menschen mit Behinderungen und des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen besuchte uns am 3. Dezember 2025 die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Dr. Ramona Schröder, der Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Frankfurt/Oder, Jochem Freyer und Nadine Weigelt, Bereichsleiterin des Arbeitgeberservices, ebenfalls von der Agentur für Arbeit Frankfurt/Oder.
Schröder betonte im gemeinsamen Gespräch mit Karsta Dietrich, Geschäftsführerin der Nachsorgeklinik am Straussee, dass „Inklusion ein Wirtschaftsfaktor und kein Sozialprojekt“ sei. Viele Menschen mit Behinderung bringen gute Kompetenzen mit, die eine Integration in den Arbeitsmarkt möglich machen. Man müsse nur gewohnte Denkpfade verlassen.
Freyer ergänzte, dass Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt häufig unterbewertet werden. Dies unterstrich Weigelt, die eine große Chance für Arbeitgeber*innen sieht, wenn Behinderte in einem Praktikum ihre Stärken zeigen könnten. Denn viele haben eine Berufsausbildung und bringen entsprechende Qualifikationen mit.
Eine eigene Inklusionsabteilung in der Nachsorgeklinik war stets teil der Planungen. Fünf Praktikant*innen erhalten momentan bereits in den Bereichen Hauswirtschaft, Haustechnik und Küche einen intensiven Einblick in den Arbeitsalltag. Bis Ende 2026 möchten wir acht inklusive Arbeitsplätze geschaffen haben.
Mit Hartnäckigkeit und Unterstützung des Integrationsamtes haben wir zwischenzeitlich die Anerkennung unserer Inklusionsabteilung erhalten. Wir sind stolz auf die Tatsache, dass das inklusive Miteinander von allen Mitarbeitenden unterstützt wird. Und wir möchten mit unserem Weg weiteren Arbeitgeber*innen Mut machen, diesen Weg zu gehen – damit wir nicht der einzige Betrieb im Landkreis mit eigener Inklusionsabteilung bleiben.
Am Nachmittag nutzten wir die Gelegenheit für einen intensiven Austausch mit Mitarbeitenden des Integrationsamtes, des Landesamtes für Soziales und Versorgung, der Arbeitsagenturen Frankfurt/Oder, Fürstenwalde und Strausberg, der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber, dem Integrationsfachdienstes Strausberg, dem IB Neuenhagen sowie der MOL-Werkstätten Strausberg. Nach einem Klinikrundgang, der persönliche Begegnungen mit unseren Inklusiv-Mitarbeitenden ermöglichte, folgte ein fachlicher Austausch auf Arbeitsebene.
Wir konnten zeigen, wie Inklusion gut gelingen kann, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen und Vielfalt als Stärke begreifen und danken allen Gästen für die intensiven Gespräche.



